Moderne Matriarchatsforschung

Menschheitsgeschichte im neuen Licht

Warum Matriarchat?

Dieser Begriff wird vielfach falsch verstanden. Es handelt sich dabei eben nicht um eine Umkehr des Patriarchats (Herrschaft der Väter). Da das griechische Arché auch Beginn, Ur-Anfang heißt, wird Matriarchat korrekt mit am Anfang die Mütter übersetzt.

Denn am Anfang eines jeden Lebens steht eine Mutter.

 

Das wußten unsere Vorfahren durch vielfältige Beobachtung. Sie schufen über  Jahrtausende hinweg eine immer differenziertere Gesellschaftsform, die sich an mütterlichen Prinzipien des Gebärens, Pflegens und der sozialen Friedenssicherung orientierte.

Denn die Wiege der Menschheit ist weiblich.

 

Warum modern?

Die traditionell bürgerliche Matriarchatsforschung seit J.J. Bachofen verharrte innerhalb patriarchal verzerrter Denk- und Wissenschaftsstrukturen.

Dr. Heide Göttner-Abendroth, Philosophin und Kultur- und Gesellschaftsforscherin, arbeitet seit mehr als 30 Jahren an einer umfangreiche Matriarchatstheorie mit folgenden unverzichtbaren wissenschaftstheoretischen Bestandteilen:

  • Formulierung einer strukturellen Definition von "Matriarchat"

  • Entwicklung einer eigenen Methodologie, die interdisziplinär und ideologiekritisch aufgebaut ist

  • Entwicklung eines theoretischen Rahmens, welcher die enorme historische und geografische Reichweite und Vielfalt matriarchlaer Gesellschaften und Elemente erfassen kann.

Quelle: Heide Göttner Abendroth. Am Anfang die Mütter. Matriarchale Gesellschaft und Politik als Alternative. 2011 Kolhammer Verlag Stuttgart